Quotation Kohlenberger, Judith. 2018. Kapital statt Krise: Welchen Beitrag können Geflüchtete für Österreich leisten?


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Abstract

Unsere Redakteurin Marika im Gespräch mit Dr.in Judith Kohlenberger, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialpolitik der WU Wien mit Schwerpunkt auf Identitäts- und Repräsentationspolitik und Leiterin der Forschungsprojekt „Refugee Health and Integration Survey“, kurz ReHIS.Sie ist auch am Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital affiliiert. Seit Herbst 2015 arbeitet sie an der interdisziplinären Studie „Displaced Persons in Austria Survey“, abgekürzt DiPAS, einer Erhebung unter syrischen, irakischen und afghanischen Geflüchteten in Wien und Umgebung. Die Studienergebnisse zeigen, dass Geflüchtete im Schnitt wesentlich höher gebildet sind als die Gesamtbevölkerung im jeweiligen Heimatland: Fast die Hälfte der Befragten aus Syrien und dem Irak hat eine Sekundarbildung erhalten, jeweils mehr als ein Viertel gab an, mindestens einen post-sekundären Abschluss zu besitzen. Das vorhandene Humankapital, welches Geflüchtete nach Österreich mitgebracht haben, lässt nachhaltige Lern- und Integrationserfolge erwarten, denn die empirische Sozialforschung zeigt: Je höher ein Mensch gebildet sind, desto rascher lernt er Neues dazu.

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Publication's profile

Status of publication Published
Affiliation WU
Type of publication Media report
Language German
Title Kapital statt Krise: Welchen Beitrag können Geflüchtete für Österreich leisten?
Source Radio Orange 94.0
Year 2018
URL https://o94.at/radio/sendung/1516660/

Associations

Projects
Refugee Health and Integration Survey
People
Kohlenberger, Judith (Details)
Organization
Institute for Social Policy IN (Details)
Research areas (ÖSTAT Classification 'Statistik Austria')
5404 Demography (Details)
5428 Migration research, emigration - (Details)
5911 Social policy (Details)
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