Quotation Breuss, Fritz. 2011. Makroökonomische Ungleichgewichte. Wirtschaftspolitische Blätter 58 (3): 409-428.


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Abstract

Keynes hat die erste Theorie makroökonomischer Ungleichgewichte als Antwort auf die "Große Depression" der 30er Jahre entworfen, die heute - besonders in Krisenzeiten - immer noch gilt. Ein "neuer Keynes" als Antwort auf die "Große Rezession" 2009 ist noch nicht in Sicht. Das Auseinanderdriften der Wettbewerbsfähigkeit der Eurozonen-Länder hat zu außenwirtschaftlichen Ungleichgewichten geführt und sich in Kombination mit den Staatsschuldenkrisen zur gegenwärtigen Euro-Krise ausgewachsen. Die Konvergenz der wirtschaftlichen Entwicklung der Eurozonen-Länder ("Europäischer Konjunkturzyklus"), die man sich bei der Einführung des Euro erwartet hat, ist nicht im erhofften Ausmaß eingetreten. Im Rahmen der Fortentwicklung des asymmetrischen Politikdesign der WWU in Richtung einer "EU-Wirtschaftsregierung" wird in der EU (neben den fiskalischen Ungleichgewichten im SWP) auch den "makroökonomischen Ungleichgewichten" mehr Beachtung geschenkt. In der Weltwirtschaft will die Gruppe der G20 mit der Strategie des "rebalancing growth" "globale Ungleichgewichte" beseitigen.

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Status of publication Published
Affiliation WU
Type of publication Journal article
Journal Wirtschaftspolitische Blätter
Language German
Title Makroökonomische Ungleichgewichte
Volume 58
Number 3
Year 2011
Page from 409
Page to 428
URL http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?stid=651938&dstid=19&angid=1

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People
Breuss, Fritz (Details)
Organization
Institute for International Economics IN (Details)
Europainstitut (Badinger) (Former organization)
Research areas (ÖSTAT Classification 'Statistik Austria')
5115 European integration (Details)
5300 Economics (Details)
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