Quotation Heinz, Christof. 2008. Markiertheitsthese und fremdsprachliche Rezeption. JungslavistInnen-Treffen, Frankfurt a. M., Deutschland, 25.09.-27.09..


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Abstract

Gegenstand des Vortrags ist die „Markiertheitsthese“ (Markedness Differential Hypothesis), die im Bereich des Fremdsprachenerwerbs zur Vorhersage von zu erwartenden Schwierigkeiten beim Erwerb einer Fremdsprache und zur Festlegung der Transferwahrscheinlichkeit aus der L1 (bzw. einer anderen vorher bekannten Sprache) dient. Dabei relativiert die Markiertheitsthese den Begriff der Schwierigkeit, indem sie die Erwerbsrichtung mit einbezieht. Die hier vertretene These geht davon aus, dass Markiertheit allein zur Voraussage von Transfer- und Fehlerwahrscheinlichkeit nicht ausreicht, sondern dass zusätzlich die Verarbeitungsrichtung (Produktion oder Rezeption fremdsprachlicher Äußerungen) in die Formulierung der These miteinbezogen werden muss. Anhand von Beispielen aus slavischen Interkomprehensionstests versuche ich zu zeigen, dass bei der bisherigen Formulierung eine einseitig produktionsorientierte Sichtweise vorherrscht, und dass sich bei der Sprachrezeption die Verteilung der Schwierigkeit in ihr Gegenteil verkehrt.

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Publication's profile

Status of publication Published
Affiliation WU
Type of publication Paper presented at an academic conference or symposium
Language German
Title Markiertheitsthese und fremdsprachliche Rezeption
Event JungslavistInnen-Treffen
Year 2008
Date 25.09.-27.09.
Country Germany
Location Frankfurt a. M.

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People
Heinz, Christof (Former researcher)
Organization
Institute for Slavic Languages IN (Details)
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