Optimierung der Sammlung und Verwertung von Verpackungsabfällen im Hinblick auf die Deponieverordnung ab 2004


Type Expert Study

Funding Bodies
  • City of Vienna, Municipal Department 48
  • ARGE Österreichische Abfallverbände
  • Österreichischer Städtebund
  • Österreichischer Gemeindebund

Duration Oct. 1, 2002 - Jan. 24, 2003

  • Technology and Commodity Science AE (Former organization)

Tags

Press 'enter' for creating the tag
  • Bach, Heinz (Former researcher)
  • Vogel, Gerhard (Details)
  • Weber, Andreas (Former researcher)
 

Abstract (German)

Vor dem Hintergrund der ab 2004 (2008) in vollem Umfang wirksam werdenden Deponieverordnung haben die ARGE Österreichische Abfallverbände, die Stadt Wien (MA 48), der Österreichische Städtebund und der Österreichische Gemeindebund eine Studie über die Optimierung der Sammlung und Verwertung von Verpackungsabfällen ausarbeiten lassen. Eine wesentliche Wirkung der Deponieverordnung wird sein, daß die heizwertreichen Bestandteile von Restabfällen künftig einer energetischen Verwertung zugeführt werden. Da die Restabfälle noch erhebliche Anteile an Verpackungsabfällen enthalten, kann die energetische Verwertung dieser Bestandteile als ein wesentlicher Beitrag der öffentlich-rechtlich finanzierten Restabfallentsorgung zur Erfüllung der Verwertungsziele für Verpackungsabfälle angesehen werden. Deshalb ist die bisher praktizierte Form der getrennten Sammlung und Verwertung von Verpackungsabfällen zu hinterfragen, auf Optimierungspotentiale zu untersuchen und im Sinne einer leistungsgerechten Zuordnung von Lizenz-Einnahmen anzupassen. <P>
Der Untersuchungsumfang der Studie bezieht sich in den grundsätzlichen Erkenntnissen und Aussagen auf die Verpackungsabfälle Kunststoffe und Materialverbunde (Leichtverpackungen), Metalle, Papier und Glas, wobei im Konkreten der Schwerpunkt der Arbeit im Bereich der Leichtverpackungen liegt.<P>
Da die Sammlungs- und Entsorgungskosten überwiegend vom Volumen abhängen, verursachen die Leichtverpackungen die höchsten Kosten, sowohl in der Getrenntsammlung des ARA-Systems, als auch in der Systemabfuhr der Gebietskörperschaften. Ein Vergleich der beiden Entsorgungswege zeigt, daß die Mitsammlung im Restmüll mit anschließender energetischer Verwertung wesentlich kostengünstiger ist. Die Gebietskörperschaften könnten somit im Zuge der Umsetzung der Deponieverordnung einen kostensenkenden Beitrag zur Erreichung der Verwertungsziele leisten. Voraussetzung ist jedoch eine leistungsgerechte Vergütung.


Partners

  • Deutsche Projektunion - DPU - Germany
  • Zivilingenieurbüro für Kulturtechnik und Wasserwirtschaft - Dipl.-Ing. Josef Ringhofer - Austria

Publications

Research report, expert opinion

2003 Apschner, C., Bach, H., Beyer, A., Kanthak, M., Ringhofer, J., Vogel, G., Weber, A.. 2003. Optimierung der Sammlung und Verwertung von Verpackungsabfällen im Hinblick auf die Deponieverordnung ab 2004 (bzw. 2008). Institut für Technologie und Warenwirtschaftslehre (Details)

Classification

  • 2918 Environmental technology (Details)
  • 2901 Waste technology (Details)
  • 5353 Environmental economics (Details)
  • 5924 Environmental economics (Details)

Expertise

  • packaging
  • waste management