The European Union's trade and foreign policy in its relationship to Yugoslavia. An analysis of economic sanctions since 1991


Type Research Project

Funding Bodies
  • Wirtschaftsuniversitätspreis of the Chamber of Commerce Wien

Duration April 1, 2000 - March 1, 2001

  • Institute for Export Management AE (Details)
  • Austrian and European Public Law AE (Details)
  • Europainstitut (eh. Fink) AE (Former organization)
  • Institute for International Economics IN (Details)
  • Europainstitut (Badinger) AE (Former organization)
  • Europainstitut (Nf. Griller) AE (Former organization)

Tags

Press 'enter' for creating the tag
  • Griller, Stefan (Former researcher) Project Head
  • Lukaschek, Anita (Former researcher)
 

Abstract (German)

Das System der Außenwirtschaft und der Außenpolitik der EU weist ein inhärentes Konfliktpotential auf, das durch die Diskrepanz zwischen einer auf Integration ausgerichteten Gemeinschaft sowie einer auf Kooperation angelegten Staatenunion bedingt ist. Dies ist durch das Verhalten der EU im Jugoslawienkonflikt schmerzlich offensichtlich geworden. Die Wirtschaftssanktionen der EU gegenüber Jugoslawien sollen beispielhaft die Kompetenzlage analysieren und Schwachstellen aufdecken.<BR>
Wirtschaftssanktionen bilden aber abgesehen von institutionellen Fragen deswegen ein Objekt besonderen Forschungsinteresses, weil sie im Schnittpunkt von Völkerrecht, Unions- und Landesrecht liegen.Die Verhängung der Sanktionen im Zusammenhang mit dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawien, ihre im Dayton-Abkommen versprochene Aussetzung und Aufhebung und der neuerliche Beschluß von Embargomaßnahmen 1998 aufgrund der Situation im Kosovo erfolgten parallel zum Wandel der EU durch die Verträge von Maastricht und Amsterdam, so daß für inhaltlich ähnliche Maßnahmen oft unterschiedliche Rechtslagen gegeben waren.<BR>
Durch eine Analyse dieser Maßnahmen sollen die Probleme der bestehenden Mechanismen aufgezeigt und möglicherweise Schlüsse für eine zukünftige Gestaltung der Außenbeziehungen der EU gezogen werden.


Abstract (English)

Das System der Außenwirtschaft und der Außenpolitik der EU weist ein inhärentes Konfliktpotential auf, das durch die Diskrepanz zwischen einer auf Integration ausgerichteten Gemeinschaft sowie einer auf Kooperation angelegten Staatenunion bedingt ist. Dies ist durch das Verhalten der EU im Jugoslawienkonflikt schmerzlich offensichtlich geworden. Die Wirtschaftssanktionen der EU gegenüber Jugoslawien sollen beispielhaft die Kompetenzlage analysieren und Schwachstellen aufdecken.<BR>
Wirtschaftssanktionen bilden aber abgesehen von institutionellen Fragen deswegen ein Objekt besonderen Forschungsinteresses, weil sie im Schnittpunkt von Völkerrecht, Unions- und Landesrecht liegen.Die Verhängung der Sanktionen im Zusammenhang mit dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawien, ihre im Dayton-Abkommen versprochene Aussetzung und Aufhebung und der neuerliche Beschluß von Embargomaßnahmen 1998 aufgrund der Situation im Kosovo erfolgten parallel zum Wandel der EU durch die Verträge von Maastricht und Amsterdam, so daß für inhaltlich ähnliche Maßnahmen oft unterschiedliche Rechtslagen gegeben waren.<BR>
Durch eine Analyse dieser Maßnahmen sollen die Probleme der bestehenden Mechanismen aufgezeigt und möglicherweise Schlüsse für eine zukünftige Gestaltung der Außenbeziehungen der EU gezogen werden.

Publications

Research report, expert opinion

2001 Lukaschek, Anita. 2001. Außenwirtschaft und Außenpolitik der Europäischen Union in den Beziehungen zu Jugoslawien. Analyse der Wirtschaftssanktionen seit 1991. Endbericht zum gleichnamigen Forschungsprojekt, Forschungsinstitut für Europafragen, Wirtschaftsuniversität Wien (Details)

Classification

Expertise

  • foreign policy
  • compensation for damage
  • economic sanctions
  • Yugoslavia